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Die Gefangenschaftsnachzucht von Wildtierressourcen – Chinas revidierter Produktversorgungsbeitrag zur Arterhaltung.

DOI: 10.1002/wsb.988 ➚

Die Erhaltung und die gleichzeitige Nutzung wilder Tiere in China führt zu wachsender öffentlicher Besorgnis. Deshalb versucht die chinesische Regierung zunehmend Wege zu entwickeln die eine nachhaltige Nutzung von Wildtierressourcen ermöglichen und hat dazu eine Reihe von Maßnahmen eingeführt wie ein verändertes Naturschutzgesetz, die Ausgabe von Wildtiernachzuchtlizenzen für Gefangenschaftsnachzuchten, ein Tiervermarktungssystem, eine Waldflächenzertifizierung sowie weitere Maßnahmen zur Regulierung der Gefangenschaftsnachzucht und zum Wildtierverbrauch. Zeitgleich versucht die Regierung die für China traditionelle Nachfrage nach Wildtierprodukten zu decken. Wir beschreiben hier erstmal einführend, dass es sich bei der Wildtiernutzung um eine international akzeptierte Erhaltungsmaßnahme handelt und beschreiben ein dem Markt angepasstes Wildtierfarming als einen legalen Ersatz für die Wildtierjagd. Zweitens heben wir hervor wie wichtig Wildtierprodukte für die chinesische Kultur und Ökonomie sind und wir liefern einen Überblick zu einigen erfolgreichen Beispielen der Wildtiernutzung in China die zeigen, dass dieser produktversorgungsorientierte Ansatz eine brauchbare Alternative zur klassisch praktizierten Arterhaltung darstellt. In der Folge gehen wir auf die Vorteile und die Nachteile von Chinas Ansatz - “Erhaltung durch Nutzung“ ein der letztendlich zur Einführung eines neuen und veränderten Gesetzes zum Schutz von Wildtieren führte. Wir diskutieren die Verdienste und die Unzulänglichkeiten von Chinas revidierten Gesetz zum Schutz von Wildtieren und reagieren auf kürzlich erfolgte nationale und internationale Kritik an dem von China eingeschlagenen “Erhaltung durch Nutzung“ – Ansatz zur Arterhaltung. Wir postulieren, dass Gefangenschaftszucht einen brauchbaren Ansatz für Chinas Wildtiererhaltungs- und Wildtierverbrauchsdilemma bietet und dass es noch einiger Arbeit bedarf diesen Fortschritt weiter zu fördern, wie eine Umorientierung der Legislative, Regierungsaufsicht, klare Definition zur Aufgabenverteilung usw.

Kommentar von H.-J. Bidmon

China hat natürlich ein Problem, denn es ist in sehr kurzer Zeit zu einem modernen Industriegiganten herangewachsen in dem ein Großteil der Bevölkerung den alten Traditionen was die Ernährung aber auch die der „Traditionellen chinesischen Medizin“ betrifft anhängt. Man darf sich da durchaus Fragen wie haben es Chinas natürliche Ressourcen unter diesem traditionellen Einfluss geschafft bis heute zu überleben? Aber hier liefert wohl die Antwort der wirtschaftliche Erfolg und die damit einhergehende Zunahme des Einkommens, denn immer mehr Menschen können sich diese zum Teil teuren Traditionen immer öfter leisten was die Nachfrage in die Höhe treibt. Zum anderen leidet China unter einem enormen Bevölkerungszuwachs und Landverbrauch der zeitgleich viele Lebensräume einfach verschwinden lässt (siehe Sachs, 2015). Insofern befindet sich Chinas Regierung diesbezüglich in einem ähnlichen Dilemma wie unsere Regierung in Bezug auf die angestrebten Klimaziele. Zum einen keine zu großen Unruhen in der Bevölkerung aufkommen lassen durch zu viele Verbote und Einschränkungen, zum anderen aber das Verschwinden ganzer Tier- und Pflanzenarten zu verhindern, da sie dann unwiederbringlich verloren wären was auch die traditionellen Nutzungsmöglichkeiten einschränken würde. Ja, und China hat auch eine gewisse Tradition in der Wildtierhaltung und Nutzung, da sie schon seit vielleicht Jahrhunderten zumindest für einige Arten praktiziert wird (siehe z.B. Gong et al., 2018). Insofern steht man hier, man muss fast schon sagen, dem Konzept einer sogenannten „Gemanagten Natur“ wesentlich offener gegenüber als wir Europäer, obwohl wir uns letztendlich als moderne Industrienationen in die gleiche Richtung entwickeln, lediglich mit einem anderen Anspruch im Kopf. Ob China als bevölkerungsstärkste Nation sich mit seiner Sicht in Zukunft auch international durchsetzen wird, wird die Zukunft zeigen müssen. Aber ich denke soweit sind wir davon auch nicht mehr entfernt, wenn wir mal einige Beispiele kritisch überdenken, wie spezielle Wildgatter für die Trophäenjagd, die Umsiedlung von Feldhamsterpopulationen als europaweit geschützte Art, Fragmentierung geschützter Waldgebiete und küstennaher Meeresabschnitte durch Windräder und Windparks im Zuge der angestrebten Klimawende usw. obwohl die Folgen für das Aussterberisiko und damit für die Biodiversität erst jüngst eindrucksvoll dargelegt wurden (Betts et al., 2019). All das ist letztendlich „Gemanagte Natur“! Sicher ist die Haltung von Tieren und Pflanzen auch zum Teil Arterhaltung, aber eben auf eine sehr reduktionistische Art und Weise. Denn sie kann allein kapazitätsmäßig nur wenige Arten einbeziehen (meist frei nach dem Motto: Je seltener desto schützenswerter), wobei wir aber nicht vergessen sollten, dass diese Arten und ihre Populationen ja eigentlich in ein oder mehrere natürliche System/e integriert sind welche/s wir nicht mit erhalten können, weil wir solche Arten eben dann in ein gemangtes Zuchtgehege integrieren nicht aber in ein natürliches System in das sie integriert waren. Damit sind wie ich jüngst ausgeführt habe Einbußen bei bestimmten Fähigkeiten und Umweltanpassungen verbunden (Bidmon, 2019) ebenso wie es in der Haltung zwangsläufig zu adaptiven Veränderungen an die neuen mit der Haltung einhergehenden Umweltbedingungen kommen wird. Wie vielfältig und vielgestaltig solche Veränderungen relativ schnell selbst bei Tieren auftreten die man eigentlich nach althergebrachter Meinung als davon nicht betroffen einstufte zeigen uns neuere Befunde (Tenger-Trolander et al., 2019, Oberhauser, 2019; Riddle et al., 2018). Nun hören oder lesen wir auch immer wieder, dass eine hohe Diversität oder Artenvielfalt die Ökosystemstabilität garantiert was durchaus seine Berechtigung hat und dass diese gerade in den Warmzonen des Planeten essentiell von der Konnektivität mit getragen wird (Betts et al., 2019; Di Marco et al., 2019; Bernardo-Madrid et al., 2019; Balvanera, 2919; Dornelas et al., 2018). Allerdings muss die Frage erlaubt sein, wie wichtig ist Diversität in Bezug auf die Ökosystemstabilität, denn wir haben als Menschen während unserer Besiedlungsgeschichte einen Großteil der einstmals vorhandenen Megafauna ausgelöscht und die betroffenen Ökosysteme haben sich, wenn vielleicht auf einem anderen Niveau, doch erhalten und werden selbst von uns heute noch besiedelt oder genutzt? Gerade eine neue Studie die das Massenaussterben nach dem Meteoriteneinschlag untersuchte zeigte, dass der Artenverlust das stabile Gleichgewicht und hauptsächlich den Kohlenstoffzyklus zusammenbrechen ließ und es 1,8 Millionen Jahre dauerte bis sich wieder ein durch Lebewesen getragenes stabileres Gleichgewicht einstellte (Alvarez et al., 2019). Letzteres aber, was die Artenvielfalt anbelangt, auf einem sehr niedrigeren Niveau. Es scheint also nicht unbedingt so zu sein, dass man für die Ökosystemstabilität eine so hohe Diversität braucht wie wir heute annehmen, so dass man bestenfalls davon ausgehen kann, dass eine viel höhere Artenvielfalt (Diversität) wie ein besseres „Backup“ funktioniert und das Risiko eines Zusammenbruchs mindert. Insofern kann man sich schon fragen ob man auch in einer gemanagten artenärmeren Natur überleben könnte? Allerdings müsste man dann aber sehr wahrscheinlich dafür sorgen, dass die Stabilität durch die Erhaltung der dafür essentiellen Arten gewährleistet bleiben muss. Ja, und hier wird es kritisch, denn wir wissen nicht welche Arten für welches Ökosystem essentiell wichtig sind. Bislang versuchen wir ja nur die Seltensten zu erhalten, weil wir zu oft Selten mit Wertvoll im monetären Sinn gleichsetzen! Die Frage ob das auch ökologisch sinnvoll im Sinne von Systemrelevant ist bleibt dabei offen? Siehe dazu auch Cadotte & Tucker (2018); Bonebrake et al., 2018).

Das Abstract sowie die ganze oben angeführte Arbeit adressiert nicht direkt den Schildkrötenerhalt allerdings sollten wir, wenn wir an Natur- und Arterhaltung interessiert sind uns zwischen den Jahren durchaus einmal die Zeit nehmen diese Thematik zu überdenken, denn die hier adressierte Thematik wird zukunftsweisend dafür sein wie wir uns zukünftig diesbezüglich verhalten und welchen Weg oder Wege wir einschlagen wollen. Eine vernünftige gesellschaftlich akzeptierte Art und Weise für unser zukünftiges Vorgehen könnte uns auch hierzulande sehr viel Geld und Ressourcen sparen, dass wir heute noch in meist teure und nicht wirklich zielführende Kompromissmaßnahmen investieren. Hier gilt es auch zu berücksichtigen, dass zum Ende dieses Jahrhunderts laut UN 3,9 Milliarden Menschen mehr leben werden als zurzeit die ebenfalls Lebensraum und Nahrungsansprüche stellen. Ohne Ziel vergeuden wir Geld und Potential und wie so oft wird es dann erst unseren Nachfahren in einer retrospektiven Betrachtung möglich sein zu beurteilen welche Maßnahmen notwendig gewesen wären um unseren globalen Fußabdruck den wir bezüglich dieser Problematik auf diesen Planeten hinterlassen haben naturerhaltend gestaltet zu haben.

Literatur

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