Sa, V. A., L. C. Quintanilha, G. E Freneau, V. L. F. Luz, A. D. R. Borja & P. C. Silva (2004): Crescimento Ponderal de Filhotes de Tartaruga Gigante da Amazônia (Podocnemis expansa) Submetidos a Tratamento com Rações Isocalóricas contendo Diferentes Níveis de Proteína Bruta – Revista Brasileira de Zootecnia – Brazilian Journal of Animal Science 33 (6): 2351-2358 Suppl. 3.

Körperwachstum von einem Monat alten Arrau-Schienenschildkröten (Podocnemis expansa), die mit einer isokalorischen Nahrung mit unterschiedlichen Eiweißanteilen versorgt wurden

Die Domestikation von Podocnemis expansa, der großen Arrau-Schienenschildkröte, verfolgt kommerzielle Aspekte und wurde 1992 in Brasilien begonnen. Dennoch sind viele Fragen zur Haltung, der Ernährung, der Hygiene und zur Reproduktion ungeklärt. In dieser Untersuchung wurden die Schildkröten (n=480) nach Setor de Piscicultura EV/UFG gebracht. Dort angekommen wurden 6 Versuchsgruppen mit 80 Tieren in 500 l Tanks angesetzt. Es wurden 5 Gruppen mit Rationen aus Mischfutter mit unterschiedlichen Konzentrationen von pflanzlichen Rohproteinen (CP) versorgt: CP 18 % (PB 18), CP 21 % (PB21) CP 24 % (PB24), CP 27 % (PB27) und CP 30 % (PB30). Die sechste Gruppe (PBA30) erhielt eine käufliche Fischnahrung mit 30 % tierischem Protein. Das Körpergewicht (PC), die Länge (CC) und Carapaxbreite (LC) und Länge (CP) sowie die Breite der Brustplatte (Pectoralschild) wurden alle 60 Tage bestimmt. Das Körpergewicht war höher bei den Schildkröten der Gruppe PBA30, die tierisches Protein bekamen, als das der Gruppen PB30 und PB27, wobei sich kein Unterschied zwischen den Gruppen PB30 und PB27 ergab. Die niedrigsten biometrischen Daten wurden für die Gruppen PB24, PB21 und PB18 gefunden, die sich wiederum untereinander nicht deutlich unterschieden. Kleine Arrau-Schienenschildkröten, die während der ersten 10 Lebensmonate mit 27 % und mehr Protein gefüttert wurden, zeigten deutlich höhere biometrische Werte als jene mit geringeren Proteingehalten im Futter, zudem zeigten die Schildkröten, die mit tierischem Eiweiß versorgt wurden, höhere Werte als jene die pflanzliches Eiweiß bekamen.

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