Hennessy, E. (2013): Producing ‘prehistoric’ life: Conservation breeding and the remaking of wildlife genealogies. – Geoforum 49: 71–80.

Die Produktion „prähistorischer“ Lebensformen: Erhaltungszucht und die Wiederherstellung der Ahnen wild lebender Lebensformen.

Bei den Riesenschildkröten der Galapagosinseln handelt es sich um Spezies, die einst von Charles Darwin als „antediluvianisch“ (vorsintflutlich) bezeichnet wurden. Sie stehen heute im Fokus eines der weltweit erfolgreichsten Erhaltungszuchtprogramme. Diese Arbeit adressiert das Paradoxon dieses Zuchtprogramms und untersucht, wie prähistorische Lebewesen aktiv über fast ein Jahrhundert durch die Arbeit von Wissenschaftlern und Naturschützern reproduziert wurden, die sich verpflichtet fühlten, bedrohte Arten zu erhalten. Im Wesentlichen wird hier die Geschichte einer Riesenschildkröte namens Diego geschildert, der in den 1930iger Jahren auf dem Galapagosarchipel eingefangen worden war und dann fast 40 Jahre in einer Schildkrötenkolonie des Zoos von San Diego lebte, bevor er 1977 zurück auf die Galapagosinseln verfrachtet wurde, wo er in den folgenden Jahren ein Star im Nachzuchtprogramm und in Studien wurde. Ich argumentiere hier dafür, dass Riesenschildkröten nicht als Ikonen für eine ursprüngliche, unverfälschte Evolutionsgeschichte angesehen werden sollten, denn sie gehen heute auf Stammbäume zurück, die sich als das Produkt von Managementpraktiken so entwickelten, wie sie sich heute in den Körpern und Blutlinien dieser Wildtiere widerspiegeln. Die Arbeit fokussiert sich zudem auf die Zusammenstellung und Abstammung der Nachzuchtgruppen im Zentrum auf den Galapagos, wobei ich die Aufmerksamkeit besonders auf die vielen Gesellschaften und Spezialisten lenken möchte, die sich im Laufe der Zeit in die praktische und experimentelle Umsetzung eingebracht haben – zuerst im Zoo, wo Tierpfleger darum kämpften, die Erhaltungskolonien am Leben und Gesund zu erhalten und später auf den Galapagos selbst, wo es den Erhaltungsaktivisten endlich gelang, die Schildkröten so gut zu stabilisieren, dass die Nachzucht in der Praxis reproduzierbar standardisiert werden konnte. Die Fallstudie wird zudem auf die Integration von Schriften zur Arterhaltung ausgedehnt, die das Forschungsgebiet der Erhaltungsbiologie als ein „Gebiet“ einer „Nichtmenschlichen Biopolitik“ (nonhuman biopolitics) bezeichnen, die darauf abzielt, dass sich wild lebende Organismen selbst reproduzieren, da sie dies als eine Strategie zur Arterhaltung und zur Förderung des Tourismus auf dem Archipel beschreiben.

Kommentar von H.-J. Bidmon

Auf den ersten Blick mag man zu dem Schluss kommen, dass hier jemand versucht, für die Galapagosinseln eine Ersatzikone für den verstorbenen Lonesome George in Form des Schildkrötenmännchens Diego zu implementieren. Im Gegensatz zu Lonesome George, der ja keine Nachkommen zeugte, entwickelte sich Diego nach seiner Rückkehr aus dem Zoo von San Diego in die Darwin-Station zu einem sehr zeugungsfähigen Vater vieler Nachkommen der Española-Unterart, Chelonoides nigra hoodensis. Auch das wird von manchen als problematisch angesehen, weil eben die meisten heute zur Auswilderung zur Verfügung stehenden Española-Schildkröten denselben Vater haben und sich ein ausgeprägter genetischer Flaschenhals abzuzeichnen beginnt (siehe auch: Milinkovitch et al. 2007, 2013). Nun könnte man meinen, dass dies bei Schildkröten nicht viel ausmacht und die Erfolge zeigen eigentlich, wie vital diese wiederangesiedelte Española-Population ist. Nichtsdestotrotz sollten wir dabei aber bedenken, dass heute führende Wissenschaftler davon ausgehen, dass man auch unter diesen Vorgaben einer niedrigen genetischen Diversität innerhalb der Population das Überleben kurzfristig sichern kann, dass aber das Langzeitüberleben einer Art damit keinesfalls gesichert ist, weil eben eine durch Inzuchtdepression verlangsamte und effektiv verringerte Anpassungsfähigkeit meist erst langfristig zu negativen Auswirkungen führt (Shaw & Shaw 2014, Hendry 2013, Gonzales 2013, Belgrano & Fowler 2013, siehe dazu auch Kommentar zu Velo-Anton et al. 2012). Diese Arbeit beinhaltet aber wie ich meine mehr, zumindest wenn man es versteht, auch „zwischen den Zeilen zu lesen“ und weiterzudenken. Sie befasst sich nämlich hauptsächlich auf eine besondere Art und Weise mit der „Geschichte der Herpetologie“ am Beispiel der Galapagosschildkröten. Allerdings tut sie das nicht im Sinne dessen, was wir bislang als Geschichte der Herpetologie auf die klassische Art und Weise kennengelernt haben, bei der oft nur Leben und Wirken von namhaften historischen Herpetologen beschrieben wird. Deshalb möchte ich hier in diesem Kommentar die von der Autorin der obigen Arbeit gewählte Form eher als eine Philosophie der Herpetologie bezeichnen, die geschichtliche Entwicklungen und Initiativen beleuchtet. Hier wird klar hervorgehoben, wie sich der frühere Direktor des New Yorker Aquariums, Townsend (Townsend 1925, siehe auch Milinkovitch et al. 2004, 2007, 2013, Poulakakis et al. 2012, Russello et al. 2010) zu Beginn des letzten Jahrhunderts dafür einsetzte, Erhaltungszuchtgruppen für Galapagosschildkröten in den verschiedensten Zoos zu etablieren, und wie mühsam und steinig der Weg war, überhaupt erst einmal durch „learning by doing“ die Haltungsbedingungen für die Tiere zu entwickeln. Die meisten Tiere litten unter dem unpassenden Klima und den Bodenbedingungen. Nur einzelnen wirklich engagierten Tierpflegern/innen gelang es durch Beobachtung die Haltungsbedingungen zu optimieren. Die Tiere litten und starben, bevor es zu Nachzuchten kam, und wenn doch, dann waren die Reproduktionserfolge eher zufällig und nur an wenigen Orten, wobei man auch noch lernen musste, die wenigen Schlüpflinge überhaupt aufzuziehen, wobei dies ohne Deformationen sowieso noch nicht gelang. Es ist eine Story der Fehlschläge! Die gut gemeinte weitsichtige Initiative zeigt aber auch deutlich, welchen wichtigen Beitrag die wissenschaftlichen Laien allein durch ihr persönliches Interesse und Engagement leisteten, um das zu erreichen, was wir heute als „artgerechten“ Haltungsstandard zu bezeichnen pflegen. Hier wird klar herausgestellt, welche Bedeutung die Zusammenarbeit und Interaktion von Wissenschaft und Laien hatte, und wie ich meine, immer noch hat! Ja und letztendlich wird hier auch beschrieben, dass es eigentlich auch erst dem engagierten Personal der Darwinstation auf Galapagos selbst gelang die Zucht zu etablieren und zu standardisieren. Solche Beispiele sollten vielmehr und eher dazu hervorgehoben werden, den Wert der Herpetologie auch in Privathand deutlich zu machen. Sicher, und gerade in Deutschland mit unserem Ausbildungssystem meinen wir oft, dass man viele Berufe einfach erlernen kann, und deshalb sind immer nur der oder die, welche ein Ausbildungszertifikat erlangt haben, befugt bestimmte Dinge zu tun – aber ich denke die beste Ausbildung kann tiefstes persönliches Eigeninteresse und Engagement nicht wirklich ersetzen, und dieses wird auch oft von Personen eingebracht, die eben nicht als Tierpfleger oder gar Kuratoren ausgebildet wurden. Nicht zuletzt sind es auch oft solche Privatinitiativen, die wesentlich mehr Geld für zeitnahe Verbesserungen in die Hand nehmen, um zum Erfolg zu kommen, als es so manchen Kurator einer meist öffentlich geführten Einrichtung unter dem Sparzwang der öffentlichen Hand zur Verfügung stünde! Eine pluralistische Gesellschaft verarmt und vernachlässigt ihr kulturelles Erbe, wenn sie versucht solches Privatengagement auf allen Gebieten innerhalb der Gesellschaft per Verordnung oder gar Gesetz so zu regeln, dass es abgewürgt wird. Doch das entbindet die Politik nicht, sich dem aktuellen Wandel und Problemen der Zeit zu stellen und neue, angepasste Regeln zu implementieren (nicht nur Tiere unterliegen der Evolution – Nein, sich dem Wandel anpassendes, angemessenes Verhalten unterliegt ihr auch!). Nur dabei wäre es eben viel zu kurz gedacht, wenn man angemessene Verhaltensregeln der Einfachheit halber gleich durch ein Verbot ersetzt, im Glauben man bräuchte dann von Seiten der Politik gar nichts mehr regeln und sei ein leidiges Diskussionsthema zwischen den Interessensgruppen los.
Damit aber nicht genug, die obige Arbeit beschreibt noch einen, wie ich finde sehr bedeutenden und zunehmend an Bedeutung gewinnenden Aspekt der im obigen Abstract unter dem Schlagwort „Nonhuman Biopolitics“ zusammengefasst wurde. Nämlich die Erkenntnis, dass wir in unserer heutigen Zeit auf keinem Erdteil dieses Planeten natürliche, sprich vom Menschen als „Homo sapiens“ gesehen, unbeeinflusste Landschaft haben. Vielleicht deshalb auch die Wahl dieses Journals, denn die Zeitschrift Geoform widmet sich vorwiegend dieser Problematik von gemanagten Landflächen. Ich denke, so manches der konservativen und der klassischen Erhaltungsbiologie verschriebenen Journale hätte Probleme gehabt, diese Sichtweise unangefochten durch ihr Gutachtergremium zu bekommen. Wie schön, dass es Vielfalt gibt, die dazu beiträgt, dass so manche neue Idee aus einer anderen Ecke offener angesprochen wird, als man es erwartet hätte! Was bedeutet das? Nun, diese Betrachtungsweise der realen Welt geht davon aus, dass eben auch die frei lebenden Lebewesen auf solchen gemanagten Flächen als gemanagt angesehen werden müssen. Das kommt – wenn auch in anderer Form – dem nahe, was Blomqvist et al. (2013) beschreiben. Wenn wir davon ausgehen, dass die Prognosen zum Anstieg der Weltbevölkerung zutreffen, dann werden zwangsweise immer mehr der Flächen gemanagt werden müssen. Tiererhaltung in einem vom Naturschutzmanagement geleiteten Naturreservat ist de facto nicht nur Arterhaltung, sondern gemanagte Wildtierhaltung mit dem Ziel der Arterhaltung und zwar, wie ich denke, heute schon überall und weltweit. Jedes Headstart-Programm oder Umsiedlungsprogramm stellt eine Managementmaßnahme dar. Nun werden viele sagen, dass ist nicht neu, deshalb heißt es ja Arterhaltungsmanagement. Da gebe ich Ihnen recht, aber eben nur mit dem Unterschied, dass das – ich nenne es mal – „klassische Arterhaltungsmanagement“ uns diesen Sachverhalt anders verkaufen will, nämlich nach althergebrachter naturverklärender Sicht. Wir sollen uns ja schuldig fühlen, der angeblichen und kaum zu definierenden Natur etwas angetan zu haben. Wenn wir also unter dieser, wie ich finde, sehr realen Einschätzung der Lage nicht wirklich Arterhaltung im althergebrachten klassischen Sinn betreiben, sondern einfach gemanagte Tierhaltung und Pflanzenzucht, eben nicht mit dem Ziel agrarökonomische Gewinne zu erzielen und Ernährungsprobleme zu lösen, sondern mit dem Ziel Spezies und damit Biodiversität zu erhalten, dann können wir uns auch von der eher verklärten Sicht einer Zuwiderhandlung der Natur gegenüber verabschieden. Daraus folgt auch, dass jeder diese Herausforderung im Sinne der eigenen Lebensraum- und Überlebensraumgestaltung annehmen sollte. Damit sind wir auch aufgerufen, als Manager zu agieren und nach verantwortungsvollen praktikablen Lösungen zu suchen und uns zu beteiligen. Hier werden letztendlich Wildtiermanagement und Wildtierhaltung in der Landwirtschaft sowie in gewisser Weise auch Haustierhaltung und das gemanagte Naturschutzreservat mit all seinen Bewohnern der landwirtschaftlichen Nutzfläche gleichgestellt. Mir erscheint das wichtig! Denn während in dem Begriff Land- oder Agrarwirtschaft die Wirtschaftlichkeit betont wird, werden bislang die, die sich der Naturerhaltung widmen, eher als verklärte Konservative eingeschätzt oder letztendlich gar belächelt. Und genauso wie wir uns gesellschaftlich für z. B. Bioanbau engagieren, sind wir auch aufgerufen uns global gesamtgesellschaftlich zu engagieren Lebewesen unter menschlicher Obhut zu erhalten und vielleicht sogar zur Arterhaltung in dem Sinne beizutragen, dass wir Metapopulationen in gemanagter Privathaltung realisieren. Könnte das eine Zukunftsaufgabe auch für herpetologisch orientierter Verbände und Organisationen auch auf dem privaten Sektor sein? Im Angesicht abnehmender bewohnbarer Landmassen bei steigenden Bevölkerungszahlen, bei sich unter dem damit verbundenen Klimawandel ausbreitenden Wüstengürteln und ansteigendem Meersspiegel wäre das durchaus eine denkbare Lösung. Dafür brauchen wir jedoch Regeln und Leitlinien. Eine davon wäre sicherlich, dass wir uns darauf verständigen, die vor Ort in lebensfähigen Populationen lebenden Arten dadurch zu erhalten, dass wir sie in Ruhe lassen und nicht durch ständige Entnahmen nur des Kommerzes wegen deren genetisches Potential zur Anpassung zu reduzieren (siehe Kommentar zu Calame et al. 2013). Ja und zum zweiten sollten wir jenen, die sich dafür persönlich interessieren, die Chance geben, sich aktiv einzubringen, indem wir ihnen Regeln geben, die ihnen auch eine private Exotenhaltung ermöglichen, wenn möglich vielleicht bevorzugt für Arten, die anders kaum zu erhalten wären, weil sie in Zeiten des Klimawandels ihre ursprünglichen Habitate so schnell eingebüßt haben, dass sie sich nicht anpassen konnten. Hierbei sollte aber als ein Grundprinzip gelten, dass man eben nur mit Nachzuchten aus menschlicher Obhut arbeitet. Uns sollte dabei auch klar sein, dass wir dadurch diese Evolutionslinien eben auch in diesen Zuchtlinien verändern, so dass eine Entwicklung zu einer „Haustierform“ nicht auszuschließen ist. Letzteres wäre aber vor dem Hintergrund eines stetigen evolutiven Wandels innerhalb einer gemangten Evolutionslinienerhaltung durchaus akzeptabel, weil wir eben nicht mehr nur davon ausgehen etwas „Natürliches“ auf Teufel komm‘ raus „natürlich“ zu erhalten, sondern weil wir bewusst davon ausgehen, ein von uns selbst geprägtes Biodiversitätsmanagement zu betreiben. Vielleicht sollten wir den verklärenden Blick auf eine angeblich natürliche, unberührte Natur hinter uns lassen und die Realität akzeptieren, die zeigt, dass seit Menschengedenken Eingriffe vorkamen, die dazu führten, dass wir eben heute nur noch vom Menschen beeinflusste, gemanagte Landmassen und Meere (Fischereiabkommen siehe Belgrano & Fowler 2013) haben (siehe auch Laporte et al. 2013). Diese Sicht des Managements fordert ja sogar die Politik und Gesellschaft auf, sich Regeln zu geben, sie ruft förmlich nach mehr Verantwortung, nicht aber nach Verboten. Im Angesicht von erwarteten 10 Milliarden Menschen in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts wird klar, dass dieses Mehr an Menschen weder die angestrebten Klimaziele realistisch erscheinen lässt, noch den Land- und Ressourcenverbrauch stoppen wird. Tja und hier greift dann auch wieder der biblische Schöpfungsbericht (Gen 2,1-24) „Macht euch die Erde Untertan“ der uns ja eigentlich im christlich-sozialen Sinne zu einer verantwortungsvollen, praktikablen und nachhaltigen, aber möglichst von Kommerzlobbyisten unbeeinflussten Lösung der Probleme aufruft (siehe auch „Lenzen“ et al. 2012). In diesem Sinn wünsche ich Ihnen eine gesegnete Weihnacht und einen guten Rutsch in ein hoffentlich nicht nur aus schildkrötologischer Sicht interessantes Jahr 2014.

Literatur

Belgrano, A. & C. W. Fowler (2013): How Fisheries Affect Evolution. – Science 342: 1176–1177.

Blomqvist L., B. W. Brook, E. C. Ellis, P. M. Kareiva, T. Nordhaus & M. Shellenberger (2013): Does the Shoe Fit? Real versus Imagined Ecological Footprints. – PLoS Biology 11 (11): e1001700.

Calame, T. , T. N. E. Gray, M. Hurley, R. J. Timmins & K. Thongsamouth (2013): Field Observations of the Vulnerable Impressed Tortoise, Manouria impressa, from Southern Laos and Notes on Local Chelonian Trade. – Asiatic Herpetological Research 4: 151–154 oder Abstract-Archiv.

Gonzales, A. (2013): The ecological deficit: The almost complete extinction of small mammals in forest islands within 25 years of the construction of a reservoir that fragmented the habitat provides a striking example of delayed biodiversity loss. – Nature 503: 206–207.

Hendry, A. P. (2013): Key questions in the genetics and genomics of eco-evolutionary dynamics. – Heredity 111: 456–466.

Laporte, M., C.-O. S. Beaudry & B. Angers (2013): Effects of road proximity on genetic diversity and reproductive success of the painted turtle (Chrysemys picta). – Conservation Genetics 14: 21–30 oder Abstract-Archiv.

Lenzen, M., D. Moran, K. Kanemoto, B. Foran, L. Lobefaro & A. Geschke (2012): International trade drives biodiversity threats in developing nations. – Nature 486: 109–112 oder Abstract-Archiv.

Milinkovitch, M.C., D. Monteyne, J. P. Gibbs, T. H. Fritts, W. Tapia, H. L. Snell, R. Tiedemann, A. Caccone & J. R. Powell (2004): Genetic analysis of a successful repatriation program: Giant Galapagos tortoises. – Proceedings of the Royal Society of London. Series B Biological Science 271: 342–345 oder Abstract-Archiv.

Milinkovitch, M. C., D. Monteyne, M. Russello, J. P. Gibbs, H. L. Snell, W. Tapia, C. Marquez, A. Caccone & J. R. Powell (2007): Giant Galapagos tortoises; molecular genetic analyses identify a trans-island hybrid in a repatriation program of an endangered taxon. – BMC Ecology 7 (1): 2 oder Abstract-Archiv.

Milinkovitch, M. C., R. Kanitz, R. Tiedemann, W. Tapia, F. Llerena, A. Caccone, J. P. Gibbs & J. R. Powell (2013): Recovery of a nearly extinct Galapagos tortoise despite minimal genetic variation. – Evolutionary Applications 6: 377–383 oder Abstract-Archiv.

Poulakakis, N., M. Russello, D. Geist & A. Caccone (2012): Unravelling the peculiarities of island life: vicariance, dispersal and the diversification of the extinct and extant giant Galapagos tortoises. – Molecular Ecology 21: 160–173 oder Abstract-Archiv.

Russello, M. A., N. Poulakakis, J. P. Gibbs, W. Tapia, E. Benavides, J. R. Powell & A. Caccone (2010): DNA from the Past Informs Ex Situ Conservation for the Future: An „Extinct“ Species of Galapagos Tortoise Identified in Captivity. – PLoS ONE 5 (1): e8683. doi:10.1371/journal.pone.0008683 oder Abstract-Archiv.

Shaw, R. G. & F. H. Shaw (2014): Quantitative genetic study of the adaptive process. – Heredity 112: 13–20.

Townsend, C. H. (1925): Galapagos tortoise in their relation to the whaling industry. – (New York Aquarium Series). Zoologica IV, 3.

Velo-Anton, G., C. G. Becker & A. Cordero-Rivera (2012): Turtle Carapace Anomalies: The Roles of Genetic Diversity and Environment. – PLOS ONE 6 (4): e18714, DOI: 10.1371/journal.pone.0018714 oder Abstract-Archiv.

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