Fujii, R., H. Ota & M. Toda (2014): Genetic and Morphological Assessments of Hybridization Between Two Non-Native Geoemydid Turtles, Mauremys reevesii and Mauremys mutica, in Northcentral Japan. – Chelonian Conservation and Biology 13: 191–201.

Genetische und morphologische Erfassung der Hybridisation zwischen zwei nicht einheimischen geoemydiden Schildkröten, Mauremys reevesii und Mauremys mutica im nördlichen zentralen Japan.

Fuller, W. J., A. C. Broderick, S. K. Hooker, M. J. Witt & B. J. Godley (2009): Insights into habitat utilization by Green Turtles (Chelonia mydas) during the inter-nesting period using animal-borne digital cameras. – Marine Technology Society Journal 43 (3): 51-59.

Einsichten in die Habitatnutzung bei Suppenschildkröten (Chelonia mydas) während der Zeit zwischen den Eiablagen (Inter-Nest-Periode) durch den Einsatz von an den Tieren befestigter Videokameras

Fujita, M. K., T. N. Engstrom, D. E. Starkey & H. B. Shaffer (2004): Turtle phylogeny: Insights from a novel intron. – Molecular Phylogenetics Evolution 31: 1031-1040.

Schildkröten-Phylogenese: Einblicke mittels eines neuen nukleären Introns.

Introns gelangten zu einer bemerkenswerten Popularität als „Marker“ bei molekularbiologischen Studien zur Phylogenese. Allerdings existieren keine Primer-Sequenzen für ein nukleäres Intron, das man in allen Schildkröten amplifizieren (vervielfältigen) könnte. Die bislang verfügbaren morphologischen Daten als auch die Daten aus der mitochondrialen DNS konnten die Verwandtschaftsbeziehungen innerhalb der Familien Trionychoidae und der Familie der Chelidae, die einen Großteil der rezenten Schildkröten-Diversität darstellen, nicht zweifelsfrei klären. Wir testeten die Anwendbarkeit eines neuen Introns von der RNS des Fingerprint (Fingerabdruck)-Proteins 35 (R35) bei phylogenetischen Untersuchungen zur Schildkrötensystematik innerhalb dieser beiden Gruppen. Wir konnten zeigen, dass es sich bei diesem Intron um einen singulären Genort handelt, der eine hervorragende Trennschärfe für die verschiedenen Linien innerhalb der Schildkröten aufweist, lediglich Angleichungsprobleme behindern derzeit noch die Bearbeitung und Analyse weiter zurückreichender Fragestellungen bezgl. der Verwandtschaftsbeziehungen zwischen den Amnioten. Sowohl die maximale Parsimonie als auch die maximale Wahrscheinlichkeit zeigten die Polyphylie bei den Trionychoidae und die reziproke Monophylie der australisch/neu-guineanischen und südamerikanischen Cheliden. Somit ist dies die erste Untersuchung, die solche Verwandtschaftsbeziehungen abklärt und auf einer gut abgesicherten Statistik basiert. Wir vermuten, dass R35 mit hoher Wahrscheinlichkeit auch zur Abklärung weiterer noch bestehender Probleme innerhalb der Phylogenese der rezenten (noch vorhandenen) Schildkrötenfauna eingesetzt werden kann.

Furrer, S. C., J. M. Hatt, H. Snell, C. Marquez, R. E. Honegger & A. Rubel (2004): Comparative study on the growth of juvenile Galapagos giant tortoises (Geochelone nigra) at the Charles Darwin research station (Galapagos Islands, Ecuador) and Zoo Zürich (Zürich, Switzerland). – Zoo Biology 23, 177-183 (2004).

Eine vergleichende Studie zum Wachstum von juvenilen Galapagos-Riesenschildkröten (Geochelone nigra) in der Charles Darwin Forschungsstation (Galapagos Inseln, Ecuador) und im Zoo Zürich (Zürich, Schweiz).