Deeming, D.C. & T.R. Whitfield (2010): Effect of shell type on the composition of chelonian eggs. – Herpetological Journal 20(3): 165–171.

Auswirkungen des Schalentyps auf die Zusammensetzung von Schildkröteneiern.

Degregorio, B. A., K. A. Buhlmann & T. D. Tuberville (2012): Overwintering of Gopher Tortoises (Gopherus polyphemus) Translocated to the Northern Limit of Their Geographic Range: Temperatures, Timing, and Survival. – Chelonian Conservation and Biology 11: 84–90.

Die Überwinterung von an die Nordgrenze ihres Verbreitungsgebiets umgesiedelten Gopherschildkröten (Gopherus polyphemus).

Deepak, V. & K. Vasudevan (2014): Factors influencing the occurrence and vulnerability of the Travancore tortoise Indotestudo travancorica in protected areas in south India. – Oryx 49 (4): 669–676.

Faktoren, die das Vorkommen und die Gefährdung der Travancore-Landschildkröte, Indotestudo travancorica in den geschützten Gebieten im Süden Indiens beeinflussen.

Geschützte Gebiete in den tropischen Entwicklungsländern sind einer hohen Bedrohung ausgesetzt, da es immer ein lokales Verlangen nach zusätzlichen Ressourcen gibt. Deshalb ist es auch essentiell, seltene Arten zu überwachen und die Übernutzung der Ressourcen zu kontrollieren. Die Travancore-Landschildkröte, Indotestudo travancorica lebt endemisch in den westlichen Ghats von Südindien, wo sie Trocken- und immergrüne Wälder besiedelt. Wir benutzten Multiple-Saisonmodelle, um deren Vorkommenslokalitäten abzuschätzen und deren Nachweisbarkeitswahrscheinlichkeit in zwei Schutzgebieten zu modellieren sowie um die Faktoren zu analysieren, die diese Parameter beeinflussen. Während der Jahre 2006–2009 überwachten wir 25 Transsekte in vier Waldtypen und ermittelten, dass ca. 41–97 % als geeignetes Habitat in Frage kamen. Das tatsächliche Vorkommen der Schildkröten entlang der Transsekte wurde auch durch die Sichtung von insgesamt 39 Schildkröten und anhand von 61 indirekten Nachweisen bestätigt. Es gab erhebliche Schwankungen in Bezug auf die Nachweisbarkeit der Schildkröten zwischen den jeweiligen Jahren und zwar sowohl bezüglich der direkten Auffindbarkeit der Tiere, als auch deren indirekte Nachweise (z. B. Spuren, Kot etc.). Obwohl Grasmarschland nur einen kleinen Teil der Schutzgebiete ausmachte, stellte es doch ein wichtiges Areal für die Ernährung der Schildkröten dar und sollte deshalb im Fokus der Überwachung und der Schutzbemühungen stehen. Vom Menschen bewohnte Enklaven innerhalb der Schutzgebiete und die damit verbundene Nutzung der Schildkröten wirkten sich negativ auf das Vorkommen der Schildkröten aus. Deshalb sollte das Schutzgebietsmanagement insbesondere Schulungen in den lokalen Gemeinden anbieten und diese Menschen mit in die aktive Überwachung der Bestände von geschützten Arten mit einbeziehen.

Kommentar von H.-J. Bidmon

Auch hier wieder einmal eine Situationsbeschreibung für Landschildkrötenvorkommen, wie sie schon oft diskutiert wurden. Siehe dazu: Ives et al. 2008; Whitaker & Vijaya 2009.

Literatur

Ives, I. E., S. G. Platt, J. S. Tasirin, I. Hunowu, S. Siwu & T. R. Rainwater (2008): Field Surveys, Natural History Observations, and Comments on the Exploitation and Conservation of Indotestudo forstenii, Leucocephalon yuwonoi, and Cuora amboinensis in Sulawesi, Indonesia. – Chelonian Conservation and Biology 8 (2): 240-248 oder Abstract-Archiv.

Whitaker, N. & J. Vijaya (2009): Biology of the Forest Cane Turtle, Vijayachelys silvatica, in South India. – Chelonian Conservation and Biology 8 (2): 109-115. Oder Abstract-Archiv.

Degregorio, B. A., A. M. Grosse & J.Whitfield Gibbons (2012): Density and size class distribution of yellow-bellied sliders (Trachemys scripta scripta) inhabiting two barrier island wetlands. – Herpetological Conservation and Biology 7 (3): 306–312.

Dichte und Größenklassen – Verteilung der Gelbbauch-Schmuckschildkröte (Trachemys scripta scripta) in den Feuchtgebieten von zwei Barrierinseln.